Kunst in moderner Architektur.

Walter Rizzi – Unternehmer und Kunst-Mäzen – hat in seinem „Glas-Würfel“ einen Bereich für die Kunst geschaffen: der sogenannte „Spazio Rizzi“ ist eine besondere Galerie und versteht sich als Bühne für Kunst, Künstler und Veranstaltungen.

Der Leitgedanke für dieses Projekt ist Kunst mit Therapie zu verbinden. Der „Art-Therapy-Raum“ soll ein Energie- und Motivationspool sein.

Ganz in der Tradition seines Vaters, Siegfried Rizzi. Vordenker einer ganzheitlichen Medizin in den Bereichen Homöopathie und Iridologie.

AUSSTELLUNG 2006: Robert Scherer war es vorbehalten, als erster Künstler im „Spazio Rizzi“ auszustellen. Sein Thema "Skulpturen in Glas" waren die perfekte Kombination mit dem Ort der Ausstellung.

AUSSTELLUNG 2007: Der zweite Südtiroler Künstler im Spazio Rizzi, war Reinhold Tappeiner aus Laas. Seine modernen Kunst und den linearen Formen der Bilder haben sich bestens in die Räumlichkeiten integriert. Eine Bereicherung für die Ausstellung war auch die Veranstaltungs-Reihe zum Thema "Farbe und Klang" bei welcher die beiden Künstler Reinhold Tappeiner und Dieter Oberdörfer gemeinsam Farbe und musikalische Klänge gekonnt kombiniert und inszeniert haben.

AUSSTELLUNG 2008: "VERSCHÜTTET - Archeologie in Latsch": diese Ausstellung ist den jüngsten archäologischen Funden in Latsch aus der Jungsteinzeit/Kupferzeit (ca. 3.500-2.200 v. Chr.) gewidmet.

Öffnungszeiten „Spazio Rizzi“
FREITAG von 16.00 bis 18.30 Uhr

SAMSTAG von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Siegfried Rizzi

1915
Siegfried Rizzi wird in Latsch im Vinschgau als elftes Kind einer fest im ländlichen Raum verwurzelten Familie geboren.

1927
Der Wunsch nach Abschluss einer humanistischen Schulbildung führt ihn zuerst nach Bozen und dann nach Dorf Tirol bei Meran. Später ist er gezwungen, das Studium an der Università Cattolica von Mailand abzubrechen, denn es beginnt der Zweite Weltkrieg, und er muss der Einberufung zum Militär Folge leisten.

1945
Nach der ersehnten Rückkehr nach Latsch, gilt sein wissenschaftliches Interesse vor allem den Bienen. Es gelingt ihm, ein neues, viel versprechendes Präparat zu entwickeln und erfolgreich zu erproben: ein aus Kräutern und Bienenenzymen gewonnenes Konzentrat, das er einfach B.N. (Bienennahrung) nennt. Dieses
innovative Naturpräparat wird zur konstanten Leitsubstanz seiner zukünftigen Arbeit als Therapeut.

1952
Als Schüler von Prof. Klaas, der ayurvedische Medizin unterrichtet, setzt er seine Aktivitäten als Naturheilkundler fort.

1960
Bis 1964 beschäftigt er sich weiter mit der Untersuchung von Patienten in Deutschland. Seine Aufenthalte in München und Solingen bieten ihm Gelegenheit zum weiteren Ausbau seiner umfassenden Kenntnisse in den Bereichen Homöopathie und Akupunktur.

1963
Die in Bozen neu eröffnete Ordination ermöglicht es ihm, Akupunktur und Homöopathie miteinander zu kombinieren (Homöosiniatrie), was bald einen starken Andrang an Patienten auslöst. In jenen Jahren erscheint uns Rizzi als Vorkämpfer der holistischen Medizin, zu einer Zeit also, da die Entwicklung der heutigen ganzheitlichen Ansätze noch nicht voll eingesetzt hatte.

1968
Unter der fachkundigen Leitung von Josef Deck, eines bedeutenden augendiagnostischen Forschers, beschäftigt er sich zum ersten Mal mit einer neuen, faszinierenden Methode: der Iridiologie. In den folgenden Jahren widmet er sich intensiv der systematischen Irisanalyse und erstellt einen Katalog von 8000 Abbildungen.

1978
Nach seiner endgültigen Rückkehr nach Latsch, seinem Geburtsort, eröffnet er eine überaus gut gehende Ordination, die zum Ziel vieler Leidender wird. Er veröffentlicht die neue topographische Übersicht der Iris und zwei weitere Werke von grundlegender Bedeutung: „Iridiologie: Diagnostik der Zukunft“ und „Iridiologie: Hilfe von der Iris“.

1987
Er gründet die italienische Vereinigung für Augendiagnostik (Associazione Iridologica Italiana), gemeinsam mit seinen engsten Mitarbeitern und Schülern Bernardo Lembo und Vincenzo Di Spazio. Nach einem Leben voller Hingabe, im Dienste der Heilkunst und seiner Patienten, stirbt Siegfried Rizzi im Herbst 1987.